Weiß gekalkte Bauten, eng verwinkelte Gassen und Blumen beschmückte Hinterhöfe versprühen altehrwürdigen Charme! Die weißen andalusischen Dörfer, gelegen zwischen Felslandschaften oder von Wäldern umschlungen, sind in jedem Fall einen Ausflug wert. Das weiße Kalkgestein glänzt in der warmen Sonne und strahlt schon aus der Ferne eine unverwechselbare und kaum zu bändigende Anziehungskraft aus.
Besonders Dörfer, wie „Zahara de la Sierra“ oder „Ronda“ kommen durch ihre einzigartige Lage besonders gut zur Geltung. „Zahara de la Sierra“ beispielsweise liegt umgeben von einer schroffen Felskulisse auf einem Hügel, „Ronda“ dagegen glänzt am steilen Abhang einer Felswand. Neben den bekannten „Weißen Dörfern“ empfiehlt sich auch ein Besuch der abgelegeneren Gebiete. Orte, wie „Benarrabá“, „Banalauriá“ oder „Benaoján“ betören nicht nur durch die strahlend weißen Bauten, sondern locken auch mit ihrer idyllischen Stille, dem ruhigen Leben dort und der Gastfreundschaft unvoreingenommener Andalusier.
Architektonisch besonders interessant ist das Dorf „Setenil de las Bodegas“. Der gesamte Ort liegt an einem Felsabhang, stellenweise jedoch sind die einzelnen Bauten ebenfalls von einem Felsdach bedeckt, was teilweise sogar direkt als Dach des Hauses verwendet wird. Bei einem Besuch dieses einzigartigen „Weißen Dorfes“ empfiehlt sich auch ein Gang zur Burgruine und der Dorfkirche, die bis heute den typisch andalusischen Charme versprühen. Doch nicht nur in „Setenil de las Bodegas“ lassen sich die Besonderheiten und Eigenarten eines solchen „Weißen Dorfes“ aufspüren. Überall genießt man kulinarische Köstlichkeiten, beäugt bei einem Stadtbummel die Blumen geschmückten Innenhöfe, pausiert in einer gemütlichen Tapas-Bar oder besucht eines der vielen streng traditionellen Feste.
Wem ein Besuch nicht ausreicht, befährt die „Route der Weißen Dörfer“, die so genannte „Ruta de los Pueblos Blancos“. Diese durchstreift eine teils wilde Naturlandschaft und führt an rund vierzehn solcher „Weißen Dörfer“ entlang, darunter auch die Bekanntesten, wie das bereits erwähnte „Ronda“, „Zahara de la Sierra“, „Olvera“ oder „Torre Alháquime“.
Weitere beliebte “Weißen Dörfer” auf der “Route der Weißen Dörfer”:
- Arcos de la Frontera
- Algodonales
- El Bosque
- Castellar de la Frontera
- Conil de la Frontera
- Gaucín
- Grazalema
- Jimena de la Frontera
- Olvera
- Ronda
- Setenil de las Bodegas
- Torre Alháquime
- Villamartín
- Zahara de la Sierra



